- Clemens Zeilinger und "Das Neue Testament"
- Er hat sich schon als 5-jähriger in seinem Zimmer eingeschlossen. Aber nicht aus Protest gegen Erziehungsmaßnahmen seiner Eltern. Nein, er wollte nur nicht dabei beobachtet werden, wie er wild sein imaginäres Orchester vom Tonband dirigierte.
- Clemens Zeilinger wurde in Wien geboren und kam noch als Kleinkind nach Linz, wo sein Vater, der Dirigent und spätere Intendant Roman Zeilinger, eine Stelle am Linzer Landestheater annahm. Schon sehr früh wollte er es seinem Vater gleichtun und begann nach ersten Dirigatserfahrungen im Kinderzimmer als 6-jähriger mit dem Klavierunterricht. Dann folgte die programmierte Pianistenlaufbahn für den talentierten wie ambitionierten jungen Musiker: Studium am Brucknerkonservatorium Linz, später an der Universität für Musik Wien. Seine Lehrer waren Roland Keller, Peter Barcaba, Heinz Medjimorec und Anton Voigt. Ergänzend besuchte er Meisterkurse bei L. Hokanson, O. Maisenberg, L. Hoffmann und A. Jasinski.
- Zeilinger ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe: Sieger beim Europäischen Jugend- Musikwettbewerb in Antwerpen, Preisträger beim Beethoven-Wettbewerb in Wien, Preis beim Europ. Kammermusikwettbewerb in Den Haag, Sieger bei „Jugend musiziert“ sowie beim „Heydner-Wettbewerb-Wien“ und mehrfacher Bösendorfer-Stipendiat.
Konzerte führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Korea, Marocco, in den Iran und in den Oman. Als Solist konnte er mit vielen renommierten Orchestern zusammenarbeiten (Mozarteum Orchester Salzburg, NÖ. Tonkünstler, Brucknerorchester Linz, Südböhmische Philharmonie,..).
Einen großen Teil seiner künstlerischen Tätigkeit widmet er der Kammermusik als Mitglied des "Delon"-Klavier Quartetts und der Liedbegleitung. Bekannt wurde er für das Aufbrechen von traditionellen Konzertsituationen: So sucht er näheren Kontakt zum Publikum durch eine persönliche Einführung mit Tonbeispielen, literarischen Ergänzungen oder gibt Einblicke in Interpretationsfragen am Beginn des Konzertes. „Das gelangweilte Blättern im Programmheft soll obsolet werden, der Interpret näher rücken und das Publikum einlassen in die eigene Gedankenwelt.“
Zahlreiche Fernseh- und Rundfunkproduktionen dokumentieren seine rege Konzerttätigkeit. Zuletzt standen zyklische Kammermusikprojekte – Schostakowitschs gesamte Klavierkammermusik – sowie die Aufführung des gesamten Liedschaffens Anton v. Weberns in Wien und New York im Mittelpunkt.
Clemens Zeilinger unterrichtet an der Universität für Musik in Wien und an der Anton-Bruckner-Universität Linz. Er ist 34 Jahre alt, verheiratet, hat zwei kleine Kinder, sein Lebensmittelpunkt ist Linz. Anfang 2008 findet eine zyklische Aufführung aller 32 Klavier-Sonaten von L.v.Beethoven im Linzer Brucknerhaus Linz statt. Ein willkommener Anlass, mit dem aufstrebenden Pianisten ein Gespräch zu führen: - Der Weinberger: Ihr Vater ist Dirigent und war lange Jahre Intendant des Linzer Landestheaters. „Mussten“ Sie Musiker werden?
Clemens Zeilinger: Nein, ich musste nicht. Ich wollte es tatsächlich selber. Ich bin schon als kleines Kind oft ins Theater gegangen und habe das sehr genossen. Meine ältere Schwester hatte mit dem Klavierspielen begonnen und ich beschloss als 5-jähriger, „dass möchte ich doch auch und besser können“. Es war sozusagen ein „Ehrgeizbeginn“ mit geschwisterlichem Wettbewerb. Und das zweite war, dass ich mich regelmäßig in meinem Zimmer eingesperrt, ein Tonband eingeschaltet, und dirigiert habe. In meine erste Partitur, eine Brahms Symphonie, die mein Vater mir geschenkt hatte, habe ich sofort viele wichtige Eintragungen für alle Instrumente gemacht. So habe ich sie vollgekritzelt und dann wie wild dirigiert.
Der Weinberger: In welcher Musikschule hatten Sie Ihren ersten Klavierunterricht, wie verlief Ihre Ausbildung zum Pianisten?
Clemens Zeilinger: Ich bin als Sechsjähriger gleich ans damalige Brucknerkonservatorium zu meinem ersten Lehrer, Prof. Anton Voigt gekommen. Ein Jahr nach der Matura habe ich meinen Abschluss in Musiktheorie/Komposition und Klavier gemacht. Hier wäre die letzte Möglichkeit zum Ausstieg gewesen. „Der Bub hat brav seinen Abschluss absolviert, jetzt kann er was Gescheites studieren.“
Der Weinberger: Was wäre da in Frage gekommen?
Clemens Zeilinger: Gute Frage. Wenn ich es genau gewusst hätte, hätte ich es wahrscheinlich gemacht. Vielleicht hätte ich gerne einen wunderschönen kleinen Buchladen gehabt, mit interessanter Kundschaft – und Leuten, denen ich schöne Bücher aufquatschen könnte. Das ist das einzige andere Berufsbild, das mir hin und wieder eingefallen ist.
Der Weinberger: Also nicht Buchhändler. Wie ging´s weiter?
Clemens Zeilinger: Nach meinem Abschluss in Linz bin ich nach Wien an die Uni gegangen. Den Hauptteil der Studienzeit habe ich bei Prof. Roland Keller verbracht und dann auch bei Prof. Heinz Medjimorec studiert.
Der Weinberger: Sie haben sich bei mehreren Klavierwettbewerben erfolgreich beteiligt. Wie ist das für einen jungen Pianisten sich zu messen? Das ist ja noch nicht so lange her...
Clemens Zeilinger: Es kommt mir sehr lange vor. Als 32-jähriger fällt man ohnehin aus allen Altersgruppen und schließt mit diesem Metier ab. Es ist jedenfalls irrsinnig gesund, weil man lernen muss, trotz der Wettbewerbssituation, sich auf sich selbst und auf die Musik zu konzentrieren. Ich war kein Wettbewerbs-Tiger, der von einem zum nächsten gereist ist. Ich haben mir jene herausgepickt, die mir vom Programm her gelegen sind. Es hat immer Spaß gemacht, weil ich nette Leute kennen gelernt habe.
Der Weinberger: Wie viele Konzerte spielen Sie diese Saison?
Clemens Zeilinger: Etwa zwanzig. Das ist etwas weniger als sonst, weil ich bereits beginne, mich auf das Beethoven Projekt im Brucknerhaus Anfang 2008 vorzubereiten.
Der Weinberger: Ihr Beethoven Projekt im Brucknerhaus: Alle 32 Sonaten en bloc? Hat Sie Rudolf Buchbinder inspiriert oder wie sind Sie auf die Beethoven Nummer gekommen?
Clemens Zeilinger: Die Beethoven Nummer ging mit einer Nummern-Verwechslung los. Als ich 10 Jahre alt war, habe ich von meinem Professor über die Sommerferien op. 49, Nr. 2, aufbekommen. Alles was ich mir gemerkt hatte, war die Nummer 2. Ich habe also die falsche Sonate geübt. Op. 2, Nr. 2. Dieses Werk war viel zu schwer für mich. Ich bin dann im Herbst relativ verzweifelt in die erste Klavierstunde gekommen, habe bei dem Stück aber wahnsinnig viel gelernt. Und ich hatte vorher noch nie so viel an einem Werk geübt. Dann hat mich Beethoven, wie jeden Pianisten, weiter begleitet - und ich habe es heiß geliebt.
Dann kam der Studieneinstieg in Wien, wo es wieder mit Beethoven begann. Mein neuer Lehrer hat mich mit op. 101 „gequält“. Bis ins letzte Detail. Und irgendwann, wenn man einmal 20 Beethoven Sonaten studiert und in Konzerten gespielt hat, denkt man sich „warum nicht alle spielen“. Vor gut 12 Jahren hatte ich erstmals die Idee für dieses Projekt. Vor zwei Jahren spielte ich im Brucknerhaus eine Abend überwiegend mit Werken von Beethoven. Das Konzert war ausverkauft. Im Rahmen dieses Zykluses im Brucknerhaus ein volles Haus zu haben, hat mir sehr geholfen und war vielleicht eine Initialzündung für größere Klavier-Events in Linz.
Der Weinberger: Warum gerade Beethoven?
Clemens Zeilinger: Ich habe ein paar Lieblingsstücke von Beethoven, die ich noch nicht gespielt habe. Die nun zu erarbeiten, das ist auch ein schönes Ziel für mich – mich da hin zu bringen und zu erziehen. Von der musikalischen Persönlichkeit fühle ich mich mit Beethoven sehr verwandt.
Der Weinberger: Mit Beethoven als Klassiker oder Romantiker?
Clemens Zeilinger: Er hat beides in sich. Es fasziniert mich, dass er beide Stile verkörpert. Es fasziniert mich, dass dieses Gebäude von 32 Sonaten eine riesige Kathedrale ist. Busoni hat es „Das neue Testament“ genannt. Das „Alte Testament“ war für ihn Bach´s „Wohltemperiertes Klavier“. So sehr ich Bach liebe – so viele Fugen auswendig zu lernen, wäre doch etwas anstrengend. Also hab ich mich ans „Neue Testament“ gehalten. Mit dem Brucknerhaus als prominenten Partner fühle ich mich geehrt und verpflichtet.
Der Weinberger: Einen großen Teil Ihrer künstlerischen Tätigkeit widmeten Sie der Kammermusik und der Liedbegleitung. Auch zahlreiche Orchesterwerke haben Sie aufgeführt. Nun gehen Sie an ein mächtiges Solo-Programm mit allen Beethoven-Sonaten. Können Sie auf allen Hochzeiten tanzen? Braucht es in der Pianistik keine Spezialisierung?
Clemens Zeilinger: Ich glaube, dass sich alles zusammen gegenseitig befruchtet und glaube, ein besserer Liedbegleiter und Kammermusiker zu sein, wenn ich wenigstens ein Soloprogramm im Jahr einstudiere. Das fordert und hält mich fit.
Der Weinberger: Sie sind bekannt dafür, dass Sie Ihre Konzerte moderieren. Warum machen Sie das?
Clemens Zeilinger: Zunächst wurde ich wiederholt darum gebeten. Dann habe ich erfahren, dass sich das Publikum „eingeweiht“ und „eingeladen“ fühlt. Man lädt ja die Leute mittels Werbung ein. Dann zahlen sie ihre Karten, gehen in den Konzertsaal hinein. Dort kommt dann ein Autist heraus uns spielt komplizierte Werke auf dem Klavier vor. Dann ist das Event wieder vorbei. Natürlich kommt es zur Interaktion, das Publikum kann mitfühlen, aber ich habe doch erfahren, dass eine Moderation bis zu einer gewissen Größe vom Rahmen, durchaus noch mehr Intimität zwischen Künstler und Publikum schaffen kann. Es gibt Programme, wo ich mich hüten werde es zu tun, und auch Räumlichkeiten wo es den Rahmen sprengt. Und es schadet auch nicht, das Publikum zwischendurch zum Lachen zu bringen.
Der Weinberger: Werden Sie Ihren Beethoven Zyklus im Brucknerhaus moderieren?
Clemens Zeilinger: Das wird in der einen oder anderen Form kommen. Mein Ziel ist es, dass jeder Abend, nicht nur durch die Programmgestaltung, sondern auch im „Design“ ein eigenes Gesicht hat. Es wird verschiedene Akzente geben, mehr möchte ich noch nicht verraten.
Der Weinberger: Der Platten-Boss von Universal hat kürzlich in einem Interview kritisiert, dass sich die meisten Künstler klassischer Musik den modernen Marketingmethoden verschließen und auch deshalb so wenige Tonträger verkauft werden. Was sagen Sie dazu?
Clemens Zeilinger: Es war immer so, dass es nur ganz wenige schaffen. Diese Künstler sind on top und vermarkten sich gut. Das können nicht viele schaffen. Allerdings ist die Plattenindustrie da ja mit verantwortlich. Diese Leute beschließen ihre Projekte und machen jene, die sich in ihren Augen dafür eignen, zu Stars. Diese tragen daran auch schwer. Zu beneiden sind diese Künstler wahrscheinlich nicht – derart gehypt zu werden hat seinen Preis.
Jedenfalls: Diesen Vorwurf kann er uns nicht machen. Wir spielen, wir sind aktiv, wir versuchen trotz schwieriger budgetärer Verhältnisse in der Kulturnation Österreich unverdrossen weiter zu arbeiten und sind jederzeit bereit, entdeckt zu werden.
Der Weinberger: Die Publikumszahlen für klassische Konzerte gehen seit Jahren kontinuierlich zurück. Was glauben sie, ist die Ursache?
Clemens Zeilinger: Ich glaube und hoffe, dass wir haben es mit einer „Zwischengeneration“ zu tun haben. Das erkennt man auch an der Altersstruktur des Publikums. Wenn man sich Kinderkonzerte anschaut, muss man die Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben. Märchen-Theater sind auch immer voll. Ich verstehe nicht, warum sich das nicht ins Theater oder in den Konzertsaal fortsetzt. Aber wir hoffen alle, dass u.a. durch die Landesmusikschulen und den qualifizierten Musikunterricht in den Schulen eine neue, interessiertere Generation heranwächst. Bis dahin arbeiten wir konsequent und unverdrossen weiter.
Der Weinberger: Wie finden Sie die aktuellen Casting-Shows für Tänzer und Sänger im Fernsehen?
Clemens Zeilinger: Ich bin fasziniert von dieser Mischung aus entsetzlichem Dilettantismus und der Bereitschaft auch eines öffentlich rechtlichen Senders in Österreich einfach querdurch irgendwelche Pseudotalente zu präsentieren. Und dann finde ich es wieder sehr interessant, dass hinter den Kulissen wiederum echte Profis sitzen, die wirklich viel herausholen können. Auch wenn das Genre nicht meines ist, respektiere ich diese Musik ohne von oben herab zu schauen, wenn sie seriös und gut gemacht ist. Schade, dass die klassische Musik erst ab 22:50 im Schlafmodus gesendet wird... Aber dieser Casting-Hype ist bald wieder vorüber. Und ich glaube, dass die verstaubteste Klassik bald wieder total IN sein wird. Weiters hoffe ich, dass 2008 Beethoven wahnsinnig angesagt sein wird!
Der Weinberger: Sie unterrichten und spielen Konzerte. Das sind doch zwei völlig verschiedene Berufe. Wie bekommt man das hin, in beiden Genres wirklich gut zu sein?
Clemens Zeilinger: Es sind nicht zwei Berufe. Ich möchte nicht unterrichten ohne zu spielen und mittlerweile möchte ich nicht mehr spielen ohne zu unterrichten. Ich spiele viel besser, seit ich unterrichte und gehe mit einem besseren Gefühl auf die Bühne.
Der Weinberger: O.k. Die verschiedenen Anforderungen sind für Sie also keine verschiedenen Berufe. Allerdings sind Sie auch Familienvater mit zwei kleinen Kindern. Wie bekommen Sie das alles unter einen Hut?
Clemens Zeilinger: Man muss Prioritäten setzen: 1. Ich will mich nicht scheiden lassen. 2. Ich will das Beethoven Projekt durchziehen und ein guter Lehrer sein. Ansonsten habe ich gelernt, mich zu organisieren. Wenn meine Kinder im Bett sind, arbeite ich noch eine Stunde konzentriert am Flügel. Mit 16 hatte ich keine Ahnung, wie man mit einer Stunde konsequent umgeht. Mein Leben wird immer intensiver und schöner, weil es komplizierter wird.
Der Weinberger: Zu Ihrem Arbeitsgerät: Wenn man auf die Bühne schaut, sieht man zwei Marken: Bösendorfer und Steinway & Sons. Wie würden sie die beiden Spitzenhersteller charakterisieren?
Clemens Zeilinger: Findet man einen Steinway vor, bekommt man in 98 von 100 Fällen ein „Steinway-Gefühl“ und weiß, woran man ist. Bei Bösendorfer – leider, aber auch beglückenderweise – ist die Streuung viel größer. Da gibt es Instrumente, wogegen so mancher Steinway verblasst. Manchmal findet man ein Juwel mit diesen herrlichen Bässen. Kürzlich spielte ich im Kulturinstitut in New York. Dort steht ein wunderbarer Bösendorfer – ein Genuss. Webern Lieder mit super pianissimi – es war ein Fest auf dem Flügel „herum zu zaubern“. Andererseits vermisse ich manchmal die Möglichkeit, Bösendorfer überhaupt vorzufinden.
Bei Bösendorfer hatte ich oft den Wunsch, eine Woche mit dem Instrument zu verbringen um alles herauszuholen und es besser kennen zu lernen. Die Zeit hat man leider selten. Bei Steinway ist es so, dass man einander begegnet, und wenn man das „Steinwayfeeling“ bekommt, weiß man woran man ist.
Der Weinberger: Was steht bei Ihnen zu Hause?
Clemens Zeilinger: Ein Bösendorfer.
Der Weinberger: Wie wichtig ist der Klang eines Flügels für einen Pianisten?
Clemens Zeilinger: Entscheidend. Der Klang ist auch beim Üben nicht zu unterschätzen. Ich lege meinen Studenten nahe, auf guten Instrumenten zu üben, um vom Klang inspiriert zu werden. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie ein Zwölfjähriger, der zu Hause ein Pianino hatte und nach dem Wechsel auf einen guten Flügel Klangsinn entwickelt und das Klavier nach ein paar Monaten ganz anders angreift. Brendel meinte: „Ein gutes Klavier ist sehr wichtig. Man kann auch auf einem schlechten Klavier gut spielen. Aber das Klavier wird dadurch nicht besser.“
Der Weinberger: Sie unterrichten an zwei Universitäten und Ihre Schüler sind zweifellos talentierte, junge, fleißige und aufstrebende PianistInnen. Haben die nicht eine rosa Brille auf oder anders gefragt: Ist es nicht auch eine schwere Verantwortung, die jungen enthusiastischen Leute in diese schwierige Pianistenlaufbahn zu führen, wo man extrem viel leisten muss um vorne dabei sein zu können und dabei trotzdem wenig Aussichten hat, wirklich ganz vorne dabei zu sein?
Clemens Zeilinger: Zum einen habe ich viele Studenten, die in die Pädagogik gehen wollen. Ist auch schwer genug. Und diejenigen, die Richtung Konzertpodium unterwegs sind, wollen das sowieso. Da hab ich kein schlechtes Gewissen. Es ist ein intensiveres Leben, wenn man sich dem aussetzt. Man muss zwar viel geben, wird dafür dann auch reich beschenkt. Ich würde allgemein sagen – zur Nachahmung empfohlen.
Der Weinberger: Danke fürs Gespräch!
Eigener Kasten:
Konzerttipp:
Beethoven bei Klassik in Jeans am 26. Jänner 2008, 19 Uhr
Siehe auch Seite 29 und 31
Alle 32 Beethoven Sonaten im Linzer Brucknerhaus an acht Dienstagen:
22.1., 12.2., 26.2., 11.3., 8.4., 22.4., 6.5., 20.5.
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