Musikmagazin
Der Weinberger - die 40ste Ausgabe = unser 10-Jahre-Jubiläum!
»Sie brauchen eine Kundenzeitung.« »Wie? Ich bin Klavierbauer. Wie soll ich ein Klaviermagazin machen? « »Lernen Sie es.« »…Ähh…«
Diesen Dialog führte ich mit einem Berater im Herbst 1994. Bis Dezember 1995 hat es gedauert, das Konzept, die Partner und die Umsetzungskraft zu entwickeln. Dann war sie da. Unsere Nr. 1.
Erinnern Sie sich noch an unsere erste Ausgabe?
Am Cover der Bösendorfer Hollein-Flügel, 12 Seiten Umfang, schwarz und Schmuckfarbe Rot. Wie stolz ich war, wie belächelt ich wurde, und wie mich das angespornt hat. Heute, 10 Jahre später, feiern wir mit dieser Ausgabe 40 ein rundes Jubiläum, über das wir uns sehr freuen.
Was für ein Weg, wenn ich zurückblicke: Interviews mit Künstlern wie Stevie Wonder, Augustinus Franz Kropfreiter (†) oder Roland Batik, Klavierbauern wie Steffen Seiler (†) oder Ferdinand Bräu (Bösendorfer), Pädagogen wie Rektor Reinhard von Gutzeit (Bruckneruni) oder Prof. Kämmerling (Mozarteum), Firmenvorstellungen zahlreicher Klavierproduzenten, Reportagen über das aktuelle Geschehen am Klaviermarkt und im Konzertbetrieb, Berichte über das Klavierbusiness im Ausland, z.B. in USA oder den Vereinten Arabischen Emiraten, waren die wesentlichen Inhalte des »Weinbergers«.
An dieser Stelle will und muss ich mich bei unseren Partnern bedanken, die uns mit Inserationen und Druckkostenbeiträgen helfen, das Magazin zu finanzieren, vor allem: Bösendorfer, Landestheater Linz, Linzer Musiktheater, OÖ. Landesmusikschulwerk, Sauter, Seiler, Yamaha und viele andere. Besonders hervorheben möchte ich C. Ulrich Sauter, der in seiner Kolumne »Sauters Brancheneinblicke« über Hintergründe aus dem Pianobiz berichtet, die wir sonst nie erfahren würden – und dies in einer sehr unterhaltenden Form.
Dank gebührt auch Isabella Roscic und Tom Proll, die in den ersten Jahren das Layout des Weinberges gestaltet haben. Seit 19 Ausgaben begleitet uns Hans Czihak, Grafik Designer DA von FineStudios®/Wien.
Er ist nicht nur der beste Grafiker Österreichs, sondern auch ein Berater, wie man es sich nur wünschen kann. Dank Dir, Hans! Last but not least danke ich Ihnen, unseren LeserInnen. Denn für Sie machen wir das Magazin. Durch Ihr Interesse und Ihre Rückmeldungen wissen wir, dass wir gebraucht werden. In den ersten Jahren hörten wir des öfteren: Naja, das ist halt ein Werbeblatt des Klavierhauses Weinberger. Falsch.
»Der Weinberger« ist für alle da. Wir berichten genauso über News von Herstellern, die das Klavierhaus Weinberger nicht vertritt, beispielsweise Grotrian Steinweg oder Pfeiffer. Selbst Steinway & Sons hatte einige Ausgaben lang eine kleine Kolumne im »Weinberger«. Und nicht nur Klavierfirmen nutzen den »Weinberger« als Medium zur Kommunikation Ihrer Produkte und Leistungen sondern auch Musikhäuser, wie Musik Danner in Linz oder »Kärntnerland « Schwarz in Molln. Wir sind für alle da. Unsere Haltung entspringt dem Umstand, dass in Österreich nach wie vor kein Medium außer dem »Weinberger « produziert wird, das sich mit dem Thema Klavier und Musik beschäftigt. Wir wollen ein Sprachrohr, ja ein Statement der Branche sein, zum Nutzen aller. Deshalb sind wir für alles offen, was dazu beiträgt, Leistungen von Mitspielern in die Öffentlichkeit zu tragen.
Sicher haben Sie die Leserbefragung in unsere letzten Ausgabe gesehen. Vielen Dank an alle, die uns ihre Meinung gesagt haben. Die versprochenen kleinen »Dankeschöns« befinden sich auf dem Postweg.
Ihre Anregungen haben wir studiert, und wie Sie sehen können, auch gleich begonnen, umzusetzen. Wie gefällt Ihnen unser neues Layout? Auch dem vielfach vorgetragenen Wunsch nach größerer Schrift haben wir sofort Rechnung getragen. Sehr gefreut hat uns auch Ihre Rückmeldung, dass das Magazin teils ganz genau gelesen wird. Deshalb wagen wir in dieser Ausgabe gleich zwei Storys über drei Seiten mit fast nur Text. Eine Herausforderung.
Liebe Leute, ein Prosit an alle, die uns gerne lesen und uns weiterempfehlen!
Viel Spaß beim Schmökern, und lassen Sie uns wissen, wie Ihnen unsere neuen Ideen gefallen!
Ciao, bis November, Ihr Bruno Weinberger
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