- Das war die Japanische Nacht
- 29. April 2005, 18.30 Uhr im Klavierhaus Weinberger in Enns: Die ersten Gäste treffen ein: vier Meter hohe Transparente begrüßen mit dem Motto der Veranstaltung:
Übung macht den Meister.
Mona Ott, bejubeltes »Wunderkind«, holte aus dem Yamaha Meisterklasseflügel S6 alles heraus.- Bei der Eröffnungsrede ging Gastgeber Bruno Weinberger auf dieses Thema genauer ein: »Übung einerseits und der Erfolg, das Meisterliche andererseits sind Eckpunkte im Klavierbau wie in der Pianistik. Yamaha, kann man sagen, hat viel geübt – und bis heute über sechs Millionen Flügel und Klaviere hergestellt.«
Thomas Büchi, der Repräsentant für Piano/Flügel Bereich bei Yamaha erzählte den interessierten Zuhörern die spannende Geschichte von Yamaha, einem Konzern mit über 100 Jahren Erfahrung im Klavierbau. Nach den Meisterklasse Flügeln, wie dem ganz großen Konzertflügel CF-IIIS reichte Yamaha nun auch ein Konzertpiano nach, das SU7, das ultimative Klavier.
Das Klavierhaus Weinberger hatte zwei Klaviere des Modells bestellt. Das Besondere: Jede/r Besucher/in erhielt beim Eintritt zwei Kärtchen. Eines mit einer »1« und eines mit einer »2« aufgedruckt. Auch die beiden Konzertpianos waren mit je einem dieser Kärtchen gekennzeichnet.
Die junge Pianistin Mona Ott, hatte die spannende Aufgabe, die Klavierwerke jeweils auf beiden Instrumenten vorzutragen. Das Ziel war, das besser klingende zu definieren. Das Publikum konnte nach jedem der beiden Stücke
mit seinen Kärtchen voten.
Das erste Werk war »Rain Tree Sketch« von Toru Takemitsu, das zweite, der 1. Satz der Pathétique von Ludwig van Beethoven. Stand es nach dem zarten und subtilen Werk des japanischen Komponisten noch fast unentschieden, war das Ergebnis nach Beethoven letztlich recht eindeutig. Das bessere der beiden Yamaha SU7 Konzertpianos verblieb im Klavierhaus Weinberger und wird zum Kauf angeboten.
Im 2. Teil der japanischen Nacht zeigte Mona Ott ihr Talent und demonstrierte eindrucksvoll die klanglichen Vorzüge des handgefertigten Yamaha Flügel S6. Die Werke waren
pianistisch gesehen eine große Herausforderung: Franz Liszts »Venezia e Napoli, Gondolira, Canzone und Tarantella«.
Das begeisterte Publikum konnte nach einer Zugabe das Erlebte und Gehörte bei einem wunderbaren Sushi Buffet besprechen und sich austauschen.
Ein kurzweiliger Informationsabend mit japanischem Kulinarium und hohem Unterhaltungswert.
Aris Mihelinakis
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