- Das „Klassik in Jeans“ Konzert vom Freitag, 16. September 2005, 19 Uhr.
- Bei ersten Konzert im neuen Schuljahr konnten wir zwei junge Musiker vorstellen, die ein überaus interessantes Programm für Klavier und Klarinette spielten:
Harthmut Allwang (D), Klavier und Gerd Meland (F), Klarinette 
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- Das Programm:
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- Robert Schumann: Fantasiestücke für Klarinette und Klavier Op.73
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- Zart und mit Ausdruck
- Lebhaft, leicht
- Rasch und mit Feuer
- Igor Stravinsky: Drei Stücke für Klarinette solo
- Claude Debussy: Suite Bergamasque
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- Prelude
- Menuet
- Clair de Lune
- Passepied
- Claude Debussy: Premiere Rhapsodie für Klarinette und Klavier
- Francis Poulenc: Sonata für Klarinette und Klavier
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- Allegro tristamente
- Romanza
- Allegro con fuoco
- Über die Künstler:
- Hartmut Allwang studierte Instrumentalpädagogik im Fach Klavier am ehemaligen Bruckner Konservatorium Linz bei Johannes Marian und Anton Voigt. Weitere Studien führten ihn nach Wien zu Nada Kecman im Fach Instrumental- und Vokalbegleitung, und Michael Hruby. Zur Zeit bestreitet er den neu eingerichteten Masterstudiengang IGP 2 an der Bruckner Uni in Linz. Hartmut Allwang unterrichtet seit September 2001 im Musikschulverband St. Pantaleon-Erla / Strengberg.
Seine Duopartnerin, Gerd Meland, geboren in Norwegen, studierte Konzertfach und Instrumentalpädagogik im Fach Klarinette bei Gernot Fresacher an der Bruckneruni. Abschluss mit Auszeichnung in beide Studienrichtungen Juli 2004. Sie studiert seit Oktober 2004 IGP 2 an der Bruckner Uni und Konzertfach bei Ernst Ottensamer an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. - Die Werke:
- Schumann, Fantasiestücke: Dresden war im Jahr 1849 geprägt von schweren politischen Unruhen, die Schumann schließlich zwangen, mit seiner Frau Clara aufs Land zu fliehen. Nichts davon ist in dieser Musik zu spüren; der idyllische Charakter dieser drei Sätze steht vielmehr für die Sehnsucht nach Harmonie und Privatheit. Ursprünglich für Klarinette gedacht, erhielt schon die Erstausgabe eine alternative Violin- und Violincellostimme.
- Stravinsky, "Drei Stücke für Klarinette Solo" - komponiert 1919. Interessant sind hier die Möglichkeiten des Instrumentes, und die neuartigen Wirkungen, die der Wegbereiter des modernen Balletts und Meister der rhytmischen Asymmetrie und Polyrhytmik dem Instrument abgerungen hat.
- Debussys " Suite Bergamasque" komponiert 1890, gibt Zeugnis von der frühen Meisterschaft des Komponisten her, besonders im 3. Satz " Clair de lune", ganz neue oft als "impressionistisch" bezeichnete Klangmalereien kreiert. Die übrigen Sätze Prelude, Menuet und Passepied nähren sich an den Reisen der Bergamasker Alpen und ihre Schlösser und Bürgen, in denen einst im rauschenden Festen jene barocken Tänze zelebriert wurden.
- Die "Premiere Rhapsodie" war ein Auftragswerk für ein Klarinettenwettbewerb des Pariser Konservatoriums im Jahr 1910. Die Rhapsodie erinnert in ihrem eher verträumten Grundhabitus an das "Prelude a làpres-midi d`un faune und ist trotz der obligaten solistischen Bravoutpartien von anmutiger Leichtigkeit - ganz zu Recht urteilte Debussy selbst, dies sei "sicherlich eines der liebenswürdigsten Stücke, die ich je geschrieben habe"
- Die Klarinettensonate Francis Poulencs entstand in dessen Todesjahr, 1963, und ist dem Andenken seines Freundes Arthur Honegger gewidmet; die punktierte, hektisch-grelle Einleitung kontrastiert mit dem diatonisch geführten, kantablen Hauptthema, die "Romanza" soll "sehr süß und mit Melacholie" vorgetragen werden, eine Anweisung, die bei diesem Thema geradezu pleonatisch anmutet. Das anschließende "Allegro" verarbeitet Elemente der Klangwelt der " Music-Halls" zu der Poulenc eine eigene Affinität besaß.
- Im Archiv: frühere Konzerte der Reihe Klassik in Jeans
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